Frühzeitige Planung: Kaminofen oder Kachelofen

Kaminofen oder Kachelofen
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Zur Planung eines neues Hauses – auch bei einem Umbau – muss die Wärmequelle gut diskutiert und überlegt werden. Für die Entscheidung, ob Kaminofen oder Kachelofen, gebe ich Ihnen eine Hilfestellung. Ich berücksichtige Energiebedarf, räumliche Möglichkeiten, Ambiente und natürlich last but not least, der Preis. Der Platz für den Kachelofen ist äußerst sorgfältig auszuwählen, vor allem bei nachträglichem Einbau, da das hohe Gewicht eine entscheidende Komponente darstellt, die statisch berücksichtigt werden muss.
Für die gesamte Kachelofeneinheit muss genügend Platz vorgesehen werden. Die Gestaltungsmöglichkeiten eines Kachelofens sind unendlich groß, zumal die kompakte Feuerstätte durch eine beheizbare Sitzbank ergänzt werden kann. Damit wird sie zu einem raumgreifenden Element, das nicht nur einen großen Platz benötigt, es muss auch berücksichtigt werden, dass im Raum selbst noch genügend Platz bleibt.

Kaminofen oder Kachelofen – der Vergleich

  • Der entscheidende Unterschied findet sich im Preis. Die Kosten für einen handwerklich gefertigten Kachelofen ist wesentlich höher, als bei einem Kaminofen, der industriell gefertigt wird und damit eine preisgünstige Variante darstellt.
  • Ganz wesentliche Unterschiede liegen in den unterschiedlichen Oberflächenmaterialien und in den Farben.
      • Der Kaminofen ist aus Stahl gefertigt und kann mit Stein oder Keramik gestalterisch ergänzt werden. Materialien, die zugleich eine enorme Speicherwirkung haben.
      • Der Kachelofen dagegen wird gemauert und mit keramischen Zügen ausgestattet, verputzt und/oder mit Kacheln verkleidet. Immer wird er handwerklich durch den Ofenbauer geplant und gebaut.



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    Der Kaminofen – die kleine Energiebombe

    Mit dem Kaminofen heizen garantiert spürbare Wärme in kürzester Zeit.  Der Ofen versetzt den Wohnraum – mit dem Blick auf das loderndes Feuer – in eine romantische Wohnatmosphäre. Die Technik des Kaminofens überzeugt durch effektive Verbrennung.

    • Durch die Kaminscheibe in der Ofentür ist das  Flammenspiel des Feuers so zu beobachten, wie es früher nur beim offenen Kamin möglich war.
    • Der Kaminofen wird überwiegend mit Holz bestückt und ist der ideale Ofen für die Übergangszeit.
    • Die Auswahl der Kaminofen-Modelle ist extrem groß und unterscheidet sich je nach Hersteller, in Material, Aussehen, Leistung, Größe und Preis.
    • Unterschiedlich verhält es sich mit dem Preis. Die Preisspannen verlaufen sehr breit, jedoch einen Kaminofen unter 1.000 Euro zu kaufen, muss wohl überlegt sein und dem Zweck entsprechen.

     

    Drei Überlegungen sind für die Entscheidung wichtig

    • Er sollte eine Anschaffung über einen längeren Zeitraum sein.
    • Die Werkstoffe und das Material sind zum Teil nicht hochwertig.
    • Wenn er nur den Ansprüchen für einen untergeordneten Raum erfüllen muss – wie z. B. die sogenannten Werkstattöfen –  dann ein günstiger Kaminofen ausreichend.
    • Eine ganz besondere Variante von sogenannten Werkstattöfen , der für die Blockhütten in der kanadischen Kälte konstruiert wurde. Durch individuelle Umbauten und designerischem Geschick, entsteht ein  Ofen – der besonders für Ateliers, offene Wohnräume oder Studios – zum Eyecatcher wird.

     

    Der Kachelofen – der Klassiker

    Der Klassiker unter den Feuerstätten ist ganz klar der Kachelofen mit keramischen Zügen. Beim Einbau sind wesentliche Details zu beachten. Auf eine fachgerechte Beratung muss eine individuelle Planung folgen:

    • Der Platz für den Kachelofen ist äußerst sorgfältig auszuwählen, vor allem bei nachträglichem Einbau, da das hohe Gewicht eine entscheidende Komponente darstellt, die statisch berücksichtigt werden muss.
    • Für die gesamte Kachelofeneinheit muss genügend Platz vorgesehen werden. Die Gestaltungsmöglichkeiten eines Kachelofens sind unendlich groß, zumal die kompakte Feuerstätte durch eine beheizbare Sitzbank ergänzt werden kann. Damit wird sie zu einem raumgreifenden Element, das nicht nur einen großen Platz benötigt, es muss auch berücksichtigt werden, dass im Raum selbst noch genügend Platz bleibt.

     

    Kaminofen oder Kachelofen – der Vergleich

    • Der entscheidende Unterschied findet sich im Preis. Die Kosten für einen handwerklich gefertigten Kachelofen ist wesentlich höher, als bei einem Kaminofen, der industriell gefertigt wird und damit eine preisgünstige Variante darstellt.
    • Ganz wesentliche Unterschiede liegen in den unterschiedlichen Oberflächenmaterialien und in den Farben.
      • Der Kaminofen ist aus Stahl gefertigt und kann mit Stein oder Keramik gestalterisch ergänzt werden. Materialien, die zugleich eine enorme Speicherwirkung haben.
      • Der Kachelofen dagegen wird gemauert und mit keramischen Zügen ausgestattet, verputzt und/oder mit Kacheln verkleidet. Immer wird er handwerklich durch den Ofenbauer geplant und gebaut.

     

    Meine Fazit:



    Wenn alle Möglichkeiten durchdacht wurden, das FÜR und WIDER wohl abgewägt ist, entscheidet nicht zuletzt auch das persönliche Gefühl für Gestaltung und Design sowie die ganz individuelle Vorstellung von Wärme, Wohnen und Behaglichkeit. Bei einem Neubau, wo die Planung der Feuerstätte ganz bequem in die Entwürfe des neue Hauses integriert werden können, sind alle Varianten möglich. Doch warum nicht an eine exponente Stelle einen Kachelofen vorsehen? Er kann als Raumteiler geplant werden oder als Mittelpunkt des Esszimmers mit Sitzbank, der auf der Rückseite das Wohnzimmer beheizt. In der Neubauphase ist alles offen und möglich. Je früher Sie das Projekt Kachelofen in Ihre Planung einbauen, um so umfangreicher sind die Möglichkeiten für einen ganz besonderen Kachelofen.

    Anders verhält es sich bei bestehenden Wohnräumen, in denen Sie sich eine zusätzliche Feuerstätte wünschen. Hier müssen die Gegebenheiten überprüft werden (vor allem unter Hinzuziehung des Schornsteinfegers) und an Hand dieser Vorgaben ist meist schnell entschieden, ob „Kaminofen oder Kachelofen“.