Einen neuen Kachelofen bauen

kachelofen bauen

Möchten Sie einen neuen Kachelofen bauen? Das bedarf zunächst einer umfangreichen Planung. Nur wenn das Projekt im Detail gut vorbereitet ist, entspricht das Ergebnis den Erwartungen.

Bei der Kachelofenplanung müssen diese Punkte berücksichtigt werden:

 

Standort bestimmen

Wärmebedarf errechnen

Stil festlegen

 

Zusammen mit den einzelnen Handwerkern vom Fach entsteht so Ihr individueller Kachelofen. Das Handwerkerteam setzt sich aus dem bevollmächtigten Schornsteinfeger und dem Kachelofenbauer zusammen. Sie sind dabei das wichtigste Teammitglied. Auf Ihre Informationen sind die beiden Handwerker angewiesen, um genau den Kachelofen bauen zu können, der Ihren Wünschen entspricht.

 

 

Technische Vorgaben

Die Errichtung und der Betrieb einer Heizungsanlage muss den technischen, baurechtlichen, baulichen und umweltrechtlichen Vorschriften entsprechen. Hier ist der bevollmächtigte Schornsteinfeger der richtige Ansprechpartner. Er berät Sie im geltenden Baurecht ebenso, wie in Energie- und Umweltfragen.



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Die Standort-Analyse

Kamin: Ist die Anbindung des Ofens an einen schon vorhandenen Kamin möglich oder ist eine neue Schornsteinanlage vorgesehen?  Wird der bereits eingebaute Kamin benutzt, so ist der Stellplatz festgelegt. Doch ist man daran nicht gebunden, wenn der Ofen an einem anderen Platz stehen soll. Der problemlose Einbau eines Edelstahlschornsteins an der Außenwand, bietet viele Möglichkeiten der Positionierung.

Statische Voraussetzung: Vor dem Bau eines Kachelofens muss der statische Nachweis erbracht werden, dass der Boden für die Belastung geeignet ist. Das Material für einen guten Kachelofen füllt bereits den Raum, wenn es bereit steht. Die Tragfähigkeit muss gewährleistet sein, da der Kachelofeneinsatz, die keramischen Züge und die Baumaterialien extrem schwer sind.

Brandsicherheit: Zusätzlich zur statischen Sicherheit, muss die Brandsicherheit des Bodens und der Decke nachgewiesen werden. Das betrifft vor allem ältere Häuser mit Holzbalken oder Holzdecken. Dasselbe betrifft die Stellwand des Ofens und eventuell Wände, die von der Abstrahlungswärme betroffen sind.

 

Der individuelle Wärmebedarf

  • Möchten Sie mit der neuen Feuerstätte das Heizungssystem ergänzen?
  • Ist der Kachelofen hauptsächlich als Zusatzfeuerstätte angedacht?
  • Wie viel Räume sollen beheizt werden? Oder das ganze Haus?

Das sind die wichtigsten Fragen für die Berechnung des individuellen Wärmebedarfs, wenn Sie einen neuen Kachelofen bauen lassen.Der Kachelofenbauer errechnet an Hand Ihrer Vorgaben wie leistungsstark der Kachelofeneinsatz sein muss und legt die Länge der Züge fest.

 

Design und Stil

Der Stil des Kachelofens hat sich in den letzten Jahrzehnten nicht wesentlich verändert. Der klassische Kachelofen wird mit Kacheln umbaut, was der Funktion der Wärmespeicherung entgegen kommt. In den Alpenregionen wird der Ofen oft nur weiß verputzt und großzügig mit einer gemütlichen Sitzbank umbaut. Über Material, Farbe und Formgebung entscheidet alleine der persönliche Geschmack und der individuelle Wohnstil. Von klassisch elegant, bis bäuerlich-rustikal ist alles möglich. Und welche Form bevorzugen Sie? Die Ecken abgerundet und ausladend in den Raum gehend oder schlank und eckig an der Wand stehend.

 

Einen Kachelofen bauen Sie fürs Leben

Der Kachelofen ist ein Bauteil für sich, der sich in den Wohnraum integriert. Man kann dabei von einem Kunstwerk sprechen. Nicht nur äußerlich, sondern hauptsächlich der Ofen in seiner Funktion. Der Kachelofenbauer ist ein Meister seines Handwerks. Er begleitet Sie von Ihrer ersten Idee bis zum ersten Anheizen.

 

 

 

Frühzeitige Planung: Kaminofen oder Kachelofen

Kaminofen oder Kachelofen
@Fotolia

Zur Planung eines neues Hauses – auch bei einem Umbau – muss die Wärmequelle gut diskutiert und überlegt werden. Für die Entscheidung, ob Kaminofen oder Kachelofen, gebe ich Ihnen eine Hilfestellung. Ich berücksichtige Energiebedarf, räumliche Möglichkeiten, Ambiente und natürlich last but not least, der Preis. Der Platz für den Kachelofen ist äußerst sorgfältig auszuwählen, vor allem bei nachträglichem Einbau, da das hohe Gewicht eine entscheidende Komponente darstellt, die statisch berücksichtigt werden muss.
Für die gesamte Kachelofeneinheit muss genügend Platz vorgesehen werden. Die Gestaltungsmöglichkeiten eines Kachelofens sind unendlich groß, zumal die kompakte Feuerstätte durch eine beheizbare Sitzbank ergänzt werden kann. Damit wird sie zu einem raumgreifenden Element, das nicht nur einen großen Platz benötigt, es muss auch berücksichtigt werden, dass im Raum selbst noch genügend Platz bleibt.

Kaminofen oder Kachelofen – der Vergleich

  • Der entscheidende Unterschied findet sich im Preis. Die Kosten für einen handwerklich gefertigten Kachelofen ist wesentlich höher, als bei einem Kaminofen, der industriell gefertigt wird und damit eine preisgünstige Variante darstellt.
  • Ganz wesentliche Unterschiede liegen in den unterschiedlichen Oberflächenmaterialien und in den Farben.
      • Der Kaminofen ist aus Stahl gefertigt und kann mit Stein oder Keramik gestalterisch ergänzt werden. Materialien, die zugleich eine enorme Speicherwirkung haben.
      • Der Kachelofen dagegen wird gemauert und mit keramischen Zügen ausgestattet, verputzt und/oder mit Kacheln verkleidet. Immer wird er handwerklich durch den Ofenbauer geplant und gebaut.



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    Der Kaminofen – die kleine Energiebombe

    Mit dem Kaminofen heizen garantiert spürbare Wärme in kürzester Zeit.  Der Ofen versetzt den Wohnraum – mit dem Blick auf das loderndes Feuer – in eine romantische Wohnatmosphäre. Die Technik des Kaminofens überzeugt durch effektive Verbrennung.

    • Durch die Kaminscheibe in der Ofentür ist das  Flammenspiel des Feuers so zu beobachten, wie es früher nur beim offenen Kamin möglich war.
    • Der Kaminofen wird überwiegend mit Holz bestückt und ist der ideale Ofen für die Übergangszeit.
    • Die Auswahl der Kaminofen-Modelle ist extrem groß und unterscheidet sich je nach Hersteller, in Material, Aussehen, Leistung, Größe und Preis.
    • Unterschiedlich verhält es sich mit dem Preis. Die Preisspannen verlaufen sehr breit, jedoch einen Kaminofen unter 1.000 Euro zu kaufen, muss wohl überlegt sein und dem Zweck entsprechen.

     

    Drei Überlegungen sind für die Entscheidung wichtig

    • Er sollte eine Anschaffung über einen längeren Zeitraum sein.
    • Die Werkstoffe und das Material sind zum Teil nicht hochwertig.
    • Wenn er nur den Ansprüchen für einen untergeordneten Raum erfüllen muss – wie z. B. die sogenannten Werkstattöfen –  dann ein günstiger Kaminofen ausreichend.
    • Eine ganz besondere Variante von sogenannten Werkstattöfen , der für die Blockhütten in der kanadischen Kälte konstruiert wurde. Durch individuelle Umbauten und designerischem Geschick, entsteht ein  Ofen – der besonders für Ateliers, offene Wohnräume oder Studios – zum Eyecatcher wird.

     

    Der Kachelofen – der Klassiker

    Der Klassiker unter den Feuerstätten ist ganz klar der Kachelofen mit keramischen Zügen. Beim Einbau sind wesentliche Details zu beachten. Auf eine fachgerechte Beratung muss eine individuelle Planung folgen:

    • Der Platz für den Kachelofen ist äußerst sorgfältig auszuwählen, vor allem bei nachträglichem Einbau, da das hohe Gewicht eine entscheidende Komponente darstellt, die statisch berücksichtigt werden muss.
    • Für die gesamte Kachelofeneinheit muss genügend Platz vorgesehen werden. Die Gestaltungsmöglichkeiten eines Kachelofens sind unendlich groß, zumal die kompakte Feuerstätte durch eine beheizbare Sitzbank ergänzt werden kann. Damit wird sie zu einem raumgreifenden Element, das nicht nur einen großen Platz benötigt, es muss auch berücksichtigt werden, dass im Raum selbst noch genügend Platz bleibt.

     

    Kaminofen oder Kachelofen – der Vergleich

    • Der entscheidende Unterschied findet sich im Preis. Die Kosten für einen handwerklich gefertigten Kachelofen ist wesentlich höher, als bei einem Kaminofen, der industriell gefertigt wird und damit eine preisgünstige Variante darstellt.
    • Ganz wesentliche Unterschiede liegen in den unterschiedlichen Oberflächenmaterialien und in den Farben.
      • Der Kaminofen ist aus Stahl gefertigt und kann mit Stein oder Keramik gestalterisch ergänzt werden. Materialien, die zugleich eine enorme Speicherwirkung haben.
      • Der Kachelofen dagegen wird gemauert und mit keramischen Zügen ausgestattet, verputzt und/oder mit Kacheln verkleidet. Immer wird er handwerklich durch den Ofenbauer geplant und gebaut.

     

    Meine Fazit:



    Wenn alle Möglichkeiten durchdacht wurden, das FÜR und WIDER wohl abgewägt ist, entscheidet nicht zuletzt auch das persönliche Gefühl für Gestaltung und Design sowie die ganz individuelle Vorstellung von Wärme, Wohnen und Behaglichkeit. Bei einem Neubau, wo die Planung der Feuerstätte ganz bequem in die Entwürfe des neue Hauses integriert werden können, sind alle Varianten möglich. Doch warum nicht an eine exponente Stelle einen Kachelofen vorsehen? Er kann als Raumteiler geplant werden oder als Mittelpunkt des Esszimmers mit Sitzbank, der auf der Rückseite das Wohnzimmer beheizt. In der Neubauphase ist alles offen und möglich. Je früher Sie das Projekt Kachelofen in Ihre Planung einbauen, um so umfangreicher sind die Möglichkeiten für einen ganz besonderen Kachelofen.

    Anders verhält es sich bei bestehenden Wohnräumen, in denen Sie sich eine zusätzliche Feuerstätte wünschen. Hier müssen die Gegebenheiten überprüft werden (vor allem unter Hinzuziehung des Schornsteinfegers) und an Hand dieser Vorgaben ist meist schnell entschieden, ob „Kaminofen oder Kachelofen“.