Zum Trocknen muss das Brennholz richtig lagern

Das Heizen mit Holz bereitet nur Freude, wenn Sie das Brennholz richtig lagern. Mindestens zwei Jahre Lagerung ist die Grundvoraussetzung für eine optimale Verbrennung. Für das Lager sind jedoch einige Faktoren zu beachten:

Brennholz richtig lagern

Brennholz richtig lagern

Um den optimalen Heizwert zu erzielen, muss das Holz gut getrocknet sein. Zu feuchtes Brennholz erzielt eine unzureichende Energie und hinterlässt unerwünschte Rückstände – Glanzruß – im Kamin. Diese Feuchte lässt sich bis auf ca. 20% reduzieren, wenn die Lagerungszeit mindestens 1-2 Jahre eingehalten wird. Dabei sollte das Lager trocken und luftig sein.

Ein Tipp: Wenn das Holz bereits in Scheiten gespaltet ist, kann das Brennholz schneller trocknen. Die Feuchtigkeit verdunstet auf der größeren Fläche schneller

Wie es die Bauern schon immer handhaben, so wird das Holz richtig gelagert: Das Brennholz gehört – unter dem geschützten Dachvorsprung – zur Südseite aufgeschichtet. Natürlich mit einem Abstand von ca. 10 cm zur Hauswand, damit die Luft zirkulieren kann. Nur so wird dem Schimmel vorgebeugt. Steht die Hauswand in Richtung Süden nicht zur Verfügung, so ist die geschützte Holzmiete eine gute Option. Doch auch Schuppen oder Garagen bieten sich an, wenn eine ausreichende Durchlüftung gewährleistet ist. Natürlich gibt es noch die technische Trocknung, die in extrem kurzer Zeit – ca. 1 Woche –  für trockenes Brennholz sorgt, doch leidet die Brenneigenschaft unter diesem Vorgang. Also nicht unbedingt eine gute Alternative.

 

Feuchtigkeit kontrollieren

Um die Feuchtigkeit im Holz zu kontrollieren, empfehle ich ein einfaches Feuchtigkeitsmessgerät, das nicht teuer ist und doch kostspielige Schäden am Kamin vermeidet.

Die Holzfeuchte von frisch geschlagenem Nadelholz ist etwa 50 bis 70 %, was einem Wassergehalt von etwa 40% entspricht. Laubhölzer dagegen sind wesentlich feuchter und erreichen oft einen Feuchtigkeitswert von 75-100%. Doch auch hier kommt es bei der Lagerung auf die Größe der einzelnen Stücke an und natürlich – wie schon beschrieben – auf die dauerhafte Belüftung. Manchmal ist dann schon ein knappes Jahr ausreichend, um über trockenes Brennholz zu verfügen.

 

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