Innenraumbelastung durch Kaminöfen?

Immer wieder wird behauptet, dass das Betreiben von Kaminöfen zu einer Belastung von Feinstaub in den Wohnräumen führt. Eine Studie des BMU Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau- und Reaktorsicherheit hat dies nun deutlich widerlegt. Die umfassende Studie erfasste auch weitere Innenraumquellen und stellte dabei fest, dass Toaster, Kerzen oder Braten die Wohnräume wesentlich mehr belasteten, als der Kaminofen im laufenden Betrieb, der gerne auch als Schwedenofen betitelt wird. Ebenso wurde bei der Studie die Entfernung der Asche berücksichtig und es gab auch hier eine Entwarnung. Besonders wichtig ist dieses Ergebnis für den HKI, der nicht nur für Küchentechnik zuständig ist, er vertritt auch die Hersteller von zeitgemäßen Feuerstätten.

5 kW Kaminofen EWO X101 - Basic Holzofen für Zuhause - Kamin mit kleinem Holzfach
  • Nennwärmeleistung: 5 kW
  • Wirkungsgrad: 80 %
  • Raumheizvermögen: 80-125 m³
  • Maße (H x B x T): 72 x 39 x 33 cm, Gewicht: 44 kg

Zu gleichen Ergebnissen kommen das Frauenhofer Institut und der in Österreich ansässige Kachelofenverband. Bei geschlossener Ofentür wird die Qualität der Luft im Wohnraum nur unwesentlich belastet. Etwas mehr Emissionen entstehen beim Nachlegen des Brenngutes und beim Anheizen. Nur in diesen wenigen Minuten konnte von den Studienteilnehmer ein Anstieg der Partikel gemessen werden.

Wichtig erscheint dabei die Äußerung, dass gerade durch einen modernen Kaminofen keine höhere Belastung stattfindet. Beim Betrieb der Feuerstätte herrscht Unterdruck und nur wenn die Ofentür geöffnet wird, um Holzscheite nachzulegen, können Partikel in den Innenraum gelangen. Um diesem Umstand Rechnung zu tragen, ist es wichtig, dass beim Holzauflegen, die Ofentür langsam geöffnet wird, damit der Luftstrom nicht spontan unterbrochen wird und die Rauchgase direkt in den Raum strömen können. Dazu kommt, dass der Betreiber direkt im Luftstrom stehen würden, was unbedingt vermieden werden muss. Eine entsprechende Anleitung zur richtigen Befeuerung des Ofens fügt jeder Kaminofen-Hersteller bei.

EEK A Kaminofen Victoria Taro, schwarz, dauerbrandfähig – 10kW
  • - Hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis - Preiswertes und umweltfreundliches Heizen mit Holz - Korpus hochwertig schwarz, hitzebeständig lackiert - Doppelwandige Konstruktion - "Heatbuffering" - Brennraum mit Schamotte
  • - Zeitlose Optik - Massive, robuste Metallkonstruktion mit sehr guter Materialstärke - Große Tür zum einfachen Beladen mit Brennstoff - Aufwendig abgedichtetet Konstruktion - Einfache Bedienung - Bauart 1 (selbstschließende Tür) - Holz- & Teefach
  • Nennwärmeleistung kW 10.00 Wirkungsgrad % 77 CO-Emission bei 13% O2 % 0.0907 (< 1250 mg/m³) Feinstaub-Emission bei 13% O2 mg/Nm3 33.90 NOx mg/Nm3 117.97 CxHy mg/Nm3 69.42 Abgas-Wertetriple g/s-°C-Pa 7.99 g/s 267 °C 12 Pa
  • Geräteabmessung Breite mm 585 Tiefe mm 545 Höhe mm 985 Brennraumabmessung Breite mm 396 Tiefe mm 350 Höhe mm 370 Rauchrohranschluss mm 150 Farbe Schwarz Verkleidung Keramikfliesen Gewicht kg 117

Vor allem beim offenen Kamin ist diese Innenraumbelastung permanent gegeben. Deshalb ist es wichtig, einen geschlossenen Feuerungsraum herzustellen, wie es beim Nachrüsten durch eine Kaminkassette realisierbar ist.

Fazit: Der Schornstein muss korrekt installiert sein, damit er den richtigen Unterdruck erzeugt und die modernen Kaminöfen müssen den Anforderungen der BImSchV 2.Stufe entsprechen. Nicht zuletzt ist die Handhabung der Feuerstätte von großer Bedeutung.

1. BImSchV 2. Stufe – Der Gesetzgeber bietet einen Ausweg an

Nach der neuen 1. BimSchV 2. Stufe sind alle Öfen und Feuerstätten, die dieser Verordnung nicht entsprechen, außer Betrieb zu nehmen – die Fristen und Übergangsregelungen sind nun endgültig „verbraucht“ – doch unter bestimmten Umständen gibt es Alternative oder Auswege.

Ein Ausweg, den der Gesetzgeber anbietet:

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Das muss der Betreiber von Öfen und Kamine wissen – 1.BImSchV_31.12.2020

Ab 31. Dezember 2020 müssen Kamine und Öfen, die mit festen Brennstoffen betrieben werden, den Vorgaben der 1. BImSchV entsprechen.

Was ändert sich nach dem 31. Dezember 2020?

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