Zum Trocknen muss das Brennholz richtig lagern

Das Heizen mit Holz bereitet nur Freude, wenn Sie das Brennholz richtig lagern. Mindestens zwei Jahre Lagerung ist die Grundvoraussetzung für eine optimale Verbrennung. Für das Lager sind jedoch einige Faktoren zu beachten:

Brennholz richtig lagern

Brennholz richtig lagern

Um den optimalen Heizwert zu erzielen, muss das Holz gut getrocknet sein. Zu feuchtes Brennholz erzielt eine unzureichende Energie und hinterlässt unerwünschte Rückstände – Glanzruß – im Kamin. Diese Feuchte lässt sich bis auf ca. 20% reduzieren, wenn die Lagerungszeit mindestens 1-2 Jahre eingehalten wird. Dabei sollte das Lager trocken und luftig sein.

Ein Tipp: Wenn das Holz bereits in Scheiten gespaltet ist, kann das Brennholz schneller trocknen. Die Feuchtigkeit verdunstet auf der größeren Fläche schneller

Wie es die Bauern schon immer handhaben, so wird das Holz richtig gelagert: Das Brennholz gehört – unter dem geschützten Dachvorsprung – zur Südseite aufgeschichtet. Natürlich mit einem Abstand von ca. 10 cm zur Hauswand, damit die Luft zirkulieren kann. Nur so wird dem Schimmel vorgebeugt. Steht die Hauswand in Richtung Süden nicht zur Verfügung, so ist die geschützte Holzmiete eine gute Option. Doch auch Schuppen oder Garagen bieten sich an, wenn eine ausreichende Durchlüftung gewährleistet ist. Natürlich gibt es noch die technische Trocknung, die in extrem kurzer Zeit – ca. 1 Woche –  für trockenes Brennholz sorgt, doch leidet die Brenneigenschaft unter diesem Vorgang. Also nicht unbedingt eine gute Alternative.

 

Feuchtigkeit kontrollieren

Um die Feuchtigkeit im Holz zu kontrollieren, empfehle ich ein einfaches Feuchtigkeitsmessgerät, das nicht teuer ist und doch kostspielige Schäden am Kamin vermeidet.

Die Holzfeuchte von frisch geschlagenem Nadelholz ist etwa 50 bis 70 %, was einem Wassergehalt von etwa 40% entspricht. Laubhölzer dagegen sind wesentlich feuchter und erreichen oft einen Feuchtigkeitswert von 75-100%. Doch auch hier kommt es bei der Lagerung auf die Größe der einzelnen Stücke an und natürlich – wie schon beschrieben – auf die dauerhafte Belüftung. Manchmal ist dann schon ein knappes Jahr ausreichend, um über trockenes Brennholz zu verfügen.

 

  • Holz- und Baufeuchtemessung
  • z.B. zur einfachen Kontrolle von Brennholz
  • Zusätzliche Temperaturanzeige
  • Sehr kompakte Bauweise
  • Mit Handschlaufe

  • Kaminholzlager mit Rückwand von Gartenpirat®
  • Bausatz mit vorgefertigten Elementen
  • Fassungsvermögen ca. 1,50 m³
  • Abmessungen: Breite 188 cm x Tiefe 69 cm x Höhe 183 cm
  • Holz kesseldruckimprägniert

Pellets sind die neue Power-Energie für den Ofen

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Pellets gehören zu den neuen Ressourcen auf die die Energiewende vertrauen kann. Umweltfreundliches Heizen mit Holz und doch bequem und sauber, da ließ die Industrie nicht lange auf sich warten und präsentierte den Pelletofen. Ein komfortabler Kaminofen, ausgestattet mit dem technischen Know-how der innovativen Ofenhersteller. In Verbindung mit den Pellets ist er der ideale Partner auf dem Weg zur umweltfreundlichen Energiegewinnung. Er kann den kleinen Raum ebenso heizen, wie eine Wohnung. Der Wärmebedarf wird in der Planungsphase berechnet, damit der geeignet Ofen gewählt werden kann. Natürlich spielt der Stellplatz eine nicht unwesentliche Rolle für die Wärmeabgabe an den Raum.

Alles was zum Thema „Heizen mit Pellets“ wissenswert ist:

Was sind „Pellets“?

Der Begriff „Pellets“ ist das englische Wort für Bällchen aus verdichtetem Material.  Die Kugeln, Zylinder oder Röllchen werden gepresst und geformt als Schüttgut vermarktet. Es könnte der Grund sein, dass nicht vom einzelnen Pellet, sondern von „Pellets“ gesprochen wird.

Ob als Schüttgut, als Sackware oder in kleinen Gebinden, es ist immer eine gewisse Menge gemeint, die in Gewicht und nicht in Stückzahl angeboten wird.

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  • Holzpellets 30 Kilo Sackware in 2 Säcken a 15 KG
  • Säcke werden sauber im Karton verpackt angeliefert
  • Nach Din Plus Norm sowie EN Norm

Wie werden Pellets hergestellt?

Späne, die durch Zerkleinerung mit einer Hammermühle entstehen oder Sägemehl aus der holzverarbeitenden Industrie, werden durch den Pelletiervorgang zu einer Pressmasse. Eine flache oder ringförmige Matrize, die mit verschiedenen Bohrungen versehen ist, um den gewünschtem Pellet-Durchmesser zu erhalten, ist die Voraussetzung für die Form eines Pellets. Doch nicht nur der Pressvorgang verbindet die Späne oder das Sägemehl, auch die Wärme, die durch die mechanische Einwirkung auf die Holzspäne entsteht, aktiviert die Bindemittel und sorgt so für ein kompaktes Pellet. Die Bindeeigenschaft kann noch optimiert werden, indem der Wassergehalt entsprechend eingestellt wird. Hier spricht man von 10 – 15% Feuchtigkeitsanteil. Das im Holz vorhandene Bindemittel Lignin kann ergänzt werden durch Stärke oder Melasse. Oft werden noch weitere Hilfsmittel eingesetzt, die das Pellet in seiner Brenneigenschaft optimiert. Um die durchgepressten Stränge in einer benutzerfreundlichen Länge zu erhalten, werden sie mittels einer Schneidevorrichtung geschnitten.

Welche Rohstoffe für Pellets-Energie

 
Soll das Produkt „Pellet“ von guter Qualität sein, so muss der Rohstoff Holz sehr hochwertig sein. Die Vorbereitung für die Produktion muss optimal gesichert sein. Dies ist für die Technik der Herstellung ebenso von Bedeutung, wie für die Einteilung der fertigen Pellets in die Qualitätsklassen. Werden z.B. Rundhölzer benutzt, so wird vorausgesetzt, dass die Baumrinde vor Herstellung der Späne, entfernt wird.

Welche Pellets-Feuerstellen gibt es?

  1. Der Pellet-Kaminofen

  2. Die Pellet-Heizung

  3. Der Pellet-Heizkamin

  4.  Die Pellet-Heizkassette

 

Wie werden „Pellets“ gelagert?

Die Lagerung von Holzpellets Sackware*, wie sie für den Pelletofen angeboten werden, ist ohne Bedenken möglich. Bei großen Mengen, die handelsübliche Schüttware für die Pelletheizung, ist das Lagern ebenfalls problemlos, wenn die konstante Lüftung gewährleistet ist.

Zur Sicherheit sollte ein Wächter eingebaut werden, der einen erhöhten Kohlenmonoxid meldet.

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  • Zuverlässiger Kohlenmonoxid-Melder, warnt vor giftigem CO • Langlebiger, elektrochemischer Sensor • Warnton bei schwacher Batterie • Maße: 9 x 4 x 12 cm, ca. 220 g (inkl. Batterien)
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Die Empfehlung des Deutschen Energieholz- und des Pellets-Verbands (DEPV) lautet, belüftende Deckel  – für die Füll- und Absaugstutzen des Pelletlagers – zu verwenden. Ab einem Lagervolumen von mehr als 10 Tonnen sind die Vorgaben präziser und es müssen spezielle Belüftungen nachgewiesen werden. Mein Artikel über das sichere Pelletslager informiert ausführlich.

 

Welche Vorteile durch Pellets – Solar?

Das Wesentliche zuerst:

Mit einer zusätzlichen Solaranlage zur Pelletheizung beteiligen Sie sich aktiv an der Energiewende, tragen zum Klimaschutz bei und schonen bewusst die Umwelt.

Bei der Raumheizung kann je nach Wärmedämmung und Auslegung der Solaranlage ca. 30 % des jährlichen Energiebedarfs gedeckt werden. Voraussetzt dafür ist, dass eine Dach- oder Fassadenseite nach Süden gerichtet ist. Besonders die Pelletheizung eignet sich zur Kombination mit einer Solaranlage.

 

1.Beispiel:

Eine 6 m² grosse Kollektorfläche und 300 Liter Solarspeicher erzeugen in 5 Jahren ca. 12.000 kWh für die Warmwasseraufbereitung.

Pro für die Umwelt:

Gegenüber einer Ölheizung werden ca. 1000 kg/Jahr CO2-Emissionen eingespart.

 

2.Beispiel:

Eine 15 m² große Kollektorfläche und 1.000 Liter Solarspeicher erzeugen in 25 Jahren ca. 120.000 kWh für die Warmwasseraufbereitung.

Pro für die Umwelt:

Gegenüber einer Ölheizung werden ca. 2 t/J CO2-Emissionen eingespart.

Wann ist eine Solaranlage wirtschaftlich?

Vor allem die Kombination Pelletheizung und Solar wird vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mit Zuschüssen gefördert und der Umstieg erleichtert. Wer seine Pelletheizung mit Solar ergänzt, kann zusätzliche noch einen Boni beantragen.

Bei einer Raumheizung mit einer hohen Wärmedämmung und einer optimal geplanten Solaranlage können so ca. 30 % des jährlichen Energiebedarfs gedeckt werden. Die restliche Heizenergie wird durch die Heizungsanlage erzeugt. Bei der Kombination von Pelletheizung und Solar kann der Pufferspeicher von beiden genutzt werden, was nicht nur die optimale Planung bestätigt, auch die Effizienz des Heizsystems für das ganze Haus, wird erhöht.

Mit Solarkollektoren als Ergänzung zur Pelletheizung ist nicht nur der Umwelt Rechnung getragen, auch Ihre Haushaltskosten werden gesenkt, denn die Sonne liefert ihre Energie kostenlos. Vor allem im Sommer macht es sich bemerkbar, wenn heißes Wasser zur Verfügung steht, ohne energetische Aufwendungen.

 

Diese Entscheidungshilfen sollten Sie nutzen:

 

  • Der Energieberater

  1. Energieausweis
  2. Energiekosten
  3. Energieeinsparung
  4. Förderungen – Anträge

 

  • Der Schornsteinfeger

  1. Feuer- und Betriebssicherheit
  2. Schornsteinsicherheit
  3. baurechtliche Beurteilung
  4. Bauabnahme der gesamten Feuerungsanlage

 

  • Der Fachbetrieb

  1. fachliche Beratung
  2. Hersteller
  3. Produktauswahl
  4. Preise – Angebote
  5. Service

 

Holzpellets: bequem ökologisch heizen

Kann ökologisch Heizen bequem sein?

Für den Pelletofen und der Pelletheizung muss hier nur ein klares JA stehen.

Ökologisch heizen – ja,

… weil die Pellets-Preise in der Anschaffung niedrig und die Nachhaltigkeit des Rohstoffes Holz gegeben ist.

Bequem heizen – ja,

… weil Pellets sauber gelagert werden können, die Asche nicht täglich entsorgt werden muss (bei grossen Anlagen nur ca. 3x pro Heizperiode) und das Nachfüllen bzw. Auffüllen der Pellets zum Feuerraum meist automatisch geregelt ist.

„ökologisch heizen“ – günstiger als Öl und Gas?

Der Einsatz von Pelletheizungen steigt unentwegt. Waren es im Jahre 2013 bundesweit noch ca. 320.000 Feuerstätten, die mit Pellets beheizt wurden, so darf man auf die neuesten Erhebungen 2014 gespannt. Es ist sicher, dass der Trend ungebremst weitergeht.

Dass die Tendenz weiterhin steigt liegt nicht nur am wachsenden Umweltbewusstsein für Nachhaltigkeit – auf Grund des nachwachsenden Rohstoffs Holz – sondern vor allem scheinen die laufenden Energiekosten den Ausschlag zu geben. Holz ist zu einer günstigen Energiequelle geworden und die Pellets-Preise das Öl und Gas langsam vergessenlassen, ist ökologisch Heizen die Zukunft.

 

Energiekostenvergleich: Pellets  –  Gas

 Pelletspreise z.Zt. etwa 1.600 € / 6 Tonnen.

 = Heizwert bei Gas: ca. 33.500 KW/Std

 = Kosten aktuell: 2.250 € Kosten

 = Kostenersparnis durch Pellets gegenüber Gas:  ca. 650 €/Jahr/3 – 4 Personenhaushalt 

 

Der Preisrechner ermöglicht Ihnen der Pellets-Preis zu berechnen, der in Ihrer Region aktuell verlangt wird.

 

Beim Kauf auf den „Blauen Engel“ achten

Beim Kauf eines Pelletkessels sollten Sie auf das Zertifikat mit dem „blauen Engel“ achten, der emissionsarme Anlagen ausgezeichnet. Dies ist vor allem wichtig, wenn Sie in Ballungsgebieten wohnen, denn bei der Feinstaubemission haben Pelletheizungen schlechtere Ergebnisse  als Gas- und Ölheizungen. Da dies in Gebieten mit schon hoher Feinstaubbelastung problematisch werden könnte, ist es wichtig, sich für eine emissionsarme Heizungsanlage zu entscheiden.

 

In ländlichen Regionen ist der Betrieb einer Pelletheizung weniger bedenklich, aber auch hier muss für die Umwelt auf die Emission geachtet werden und eine Alternativen überlegt werden.

Ein Hausbesitzer, der seine Heizungsanlage mit Holz heizt, ist gut beraten, eine zusätzliche Solarthermie-Anlage in die Warmwasserversorgung einzubinden. Diese unterstützt die Holzheizung mit der Sonnenenergie. Die Sonne wird in der Übergangszeit zum umweltbewussten Partner der Pelletheizung. Auch wenn die Feinstaubbelastung oft zu hoch ist und die Messdaten nicht immer zufriedenstellend sind, so gibt es doch eine positive Komponente fürs Klima: Pellets sind klimaneutral.  Das klimaschädliche Kohlendioxid, das beim Verbrennen entsteht, wird von Blättern und Pflanzen aufgenommen und damit neutralisiert.

 

BAFA fördert den Einbau von Pelletheizungen

Wenn Sie als Hausbesitzer sich dafür entscheiden, eine neue Heizungsanlage einzubauen, die den Anforderungen von Klimaschutz und Umwelt entspricht, besteht die Möglichkeit, Geld vom Staat zu beantragen. Ganz speziell davon betroffen ist die Pelletheizung, für dessen Investition das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) Fördermittel bereit hält. Anlagen, die mit Pellets beheizt werden und eine Leistung bis zu 100 KW liefern, werden mit bis zu 2.900 € gefördert.

Im Rahmen einer Energieberatung wird es exakt errechnet, in wie weit sich eine neue Pelletheizung wirtschaftlich lohnt. Der Energieberater gibt Auskunft über die notwendige Heizleistung, wie ökologisch Heizen möglich ist und welche Kriterien das sichere Pelletlager erfüllen muss. Bei all den technischen Details ist er  die Möglichkeiten zur Nutzung der öffentlichen Fördermittel. Er hat die notwendige Qualifikation, um die Rahmenbedingungen abzuklären und kann beim Beantragen der Leistungen eine nützliche Hilfe sein. Eine andere Möglichkeit ist das Gespräch mit dem Schornsteinfeger. Er kann vor Ort abklären, ob die angedachten Veränderungen nutzvoll und vor allem baulich durchführbar sind. Durch seine Kompetenz ist die Beratung nicht nur wertvoll, meist auch eine behördliche Voraussetzung. Er ist für die korrekte Abnahme zuständig.

Das sichere Pelletlager benötigt eine gute Lüftung

Ob Sie sich für einen Pelletöfen oder eine Pelletheizung entschieden haben, das sichere Pelletlager muss gewährleistet sein. Die Pellets-Feuerstätten sind in aller Munde und steigen im Beliebtheitsgrad unaufhaltsam nach oben. Und dies ganz sicher nicht ohne Grund. Die energetischen Vorteile der Pelletheizungen gegenüber vielen Öl- und Gasheizungen werden immer deutlicher und für den Betreiber attraktiver. Ist der Anschaffungspreis eventuell etwas höher, so ist dieser mit den niedrigen Verbrauchskosten schnell ausgeglichen. Der Betrieb dieser Feuerstättten ist so problemlos, dass das ökologische Heizen mit Pellets zurecht eine Favoritenstellung einnimmt.

sichere pelletlager
Das sichere Pelletlager     @ÖkoFEN

Vorsicht bei geschlossenem Lagerraum

Nicht ganz problemlos könnte die Lagerung der Pellets werden, wenn nicht wesentliche Punkte berücksichtigt und beachtet werden. Bei unsachgemäßer Lagerung, wie z.B. in geschlossenen Räumen, besteht im Pelletlager die gefährliche Situation, dass Kohlenstoffmonoxid entweicht und zum tödlichen Gas wird. Dieses Gas ist zwar farb- und geruchlos, zeigt sich jedoch schon bei geringer Konzentration durch gesundheitliche Beeinträchtigungen.  Kopfschmerzen, Übelkeit oder Schwindel sind typische Anzeichen, die bis zur Bewusstlosigkeit führen können. Auf diese Gefahr wird immer wieder hingewiesen, obwohl sie durch Einhaltung der Regeln für die Lagerung, erst gar nicht entstehen darf.

 

Vorsicht bei Feuchte

Eine fast unglaubliche Geschichte wurde bekannt, als ein Pelletlager von einen Wasserschaden betroffen wurde und sich dadurch das Volumen so vervielfacht hat, dass der Raum gesprengt wurde. Unglaublich aber doch logisch, dass sich Pellets, die mit Wasser vollgesaugt sind, sich unkontrolliert ausdehnen. Wenn dies zu spät gemerkt wird, sind die Schäden groß.

Das sichere Pelletlager muss trocken sein und die Möglichkeit eines Wasserschadens sollte ausgeschlossen sein und die Pellets regelmässig mit einem Feuchtemessgerät für Pellets Brennholz und Hackschnitzel* kontrolliert werden.

Belüftung ist Pflicht für das sichere Pelletlager

Die Lagerung der Pellets ist problemlos, wenn die konstante Lüftung gewährleistet ist und zur Sicherheit ein Kohlenstoffmonoxid-Melder eingebaut ist, der vor der Gefahr warnt, wenn das tödliche Gas entstanden ist. Es muss ebenfalls sicher gestellt sein, dass keinerlei Gase in Räume austreten können, in denen sich Menschen aufhalten.Die Empfehlung des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbands (DEPV) weisen auf belüftende Deckel für die Füll- und Absaugstutzen des Pelletlagers hin, die hier verwendet werden sollten. Ab einem Lagervolumen von mehr als 10 Tonnen sind spezielle Belüftungen vorgeschrieben.




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Kurzes Lüften genügt nicht

Ganz entscheidend für das Kohlenstoffmonoxid in hoher und damit tödlicher Konzentration in der Raumluft, sind der Füllstand, die Temperatur, der Luftaustausch und das Alter des Brennstoffs.Die Autooxidationsprozesse, die bei der Verarbeitung von Holz zu Pellets stattfinden, lassen z.B. Kohlenstoffmonoxidgase (CO) und verschiedene Aldehyde entstehen. Diese Gase werden von den Pellets noch Monate nach der Produktion abgegeben. Diese Vorgänge machen deutlich, dass es niemals ausreichend sein kann, kurz vor dem Betreten des Pelletlagers den Raum zu lüften.

Fragen zum Pelletlager

1. Kann der ehemalige Tankraum zum Lager umgebaut werden?

Ja, wenn die Verordnung über Feuerungsanlagen und Brennstofflagerung (FeuVO) beachtet werden.

 

2. Wer ist beim Einbau einer Pelletheizung zuständig?

Vor der Planung einer Pelletheizung oder eines Pelletofens sollten Sie sich beim zuständigen Bauamt vor Ort informieren und den Schorsteinfeger in Kenntnis setzen.

 

3. Welche Vorschriften gibt es bezüglich der Lagermengen?

Bis zu einer Lagermenge von 15 Tonnen – oder einer Heizkesselleistung bis 50 kW – dürfen Pellets ohne weitere Brandschutzmaßnahmen gelagert werden.

 

4. Wo ist die Lagerung unbedenklich?

Ob im Keller oder im Speicher, für das sichere Pelletlager  ist der Raum nur dann geeignet, wenn für die Lüftung gesorgt ist und ein Warngerät eingebaut wird.

 

5. Welche Größe sollte ein Pelletlager haben?

Lagern Sie mindestens soviel Pellets, dass der Verbrauch für ein Jahr gesichert ist. Um es berechnen zu können, gilt eine Faustformel:

Raumvolumen des Lagers (m3) = Heizlast (kW) * 0,9 m3/kW

 

Klimafreundlich Heizen mit Holz

Das klimafreundliche Heizen mit Holz, ob im Kaminofen, Holzofen oder in anderen Einzelfeuerstätten ist nicht nur romantisch und bietet nicht nur eine unvergleichbare gemütliche Atmosphäre, es wird auch zum Renner für klimafreundlich Heizen.

Es ist der „run“ um die CO2-neutrale Energie.

… unterstützt die Energiewende

Auch wenn es immer wieder gegenteilige Meinungen dazu gibt, da natürlich bei der Verbrennung von Holz auch Kohlendioxid (CO2) entsteht, so ist diese Art des Heizens doch klimafreundlich, denn …

… das Klimagas das freigesetzt wird, kann nur dem entsprechen, das beim Wachstum gebunden wurde und somit ist der entstandene Kreislauf äußerst klimafreundlich.

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Wie entsteht ein klimafreundlicher Kreislauf?

Der geschlossene Kreislauf in Natur und Klima entsteht mit Hilfe der vier Grundstoffe:

Erde – Wasser – Sonne – Kohlendioxid.

Verrottet eine Pflanze, so gibt sie ihre Bestandteile wieder an die Umwelt ab. Wasser und Kohlendioxid verdampfen, die gespeicherte Sonnenenergie wird zu Wärme und die Feststoffe verfallen und es entsteht neue Erde. Wächst nun eine neue Pflanze heran, so nimmt sie genau diese Bestandteile wieder auf und der Kreislauf von Wachstum und Verrottung schließt sich.

Klimafreundlich Heizen mit Holz

Um die Energie, die im Holz gespeicherte ist zu nutzen, bedienen wir uns des Feuers, das den Verrottungsprozess enorm verkürzt. Eine natürliche Verrottung, die viele Jahre dauern kann, wird durch die Verbrennung auf wenige Stunden reduziert. Durch das Feuer wird der natürliche Zerfall beschleunigt und das Holz wird in seine ursprünglichen Bestandteile zersetzt, die von der Natur wieder in den Kreislauf aufgenommen werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Holz verbrennt oder ob der Baumstamm verrottet ist. Somit ist der Kreislauf von Wachstum und Verrottung wieder geschlossen.

Klimaschädliches Kohlendioxid in fossilen Brennstoffen

Ganz anders ist es bei den fossilen Brennstoffen, wie Gas – Öl – Kohle. Sie entstanden durch Verrottung der Pflanzen vor Millionen oder Milliarden von Jahren und speicherten das klimaschädliches Kohlendioxid bis…..

Ja bis…   bis die Industrie und der Mensch begannen, diese Brennstoffe zur Energieerzeugung zu nutzen.

Und trotz des Wissens um das schädliche Kohlendioxid, das durch die Verbrennung von fossilen Brennstoffen freigesetzt wird, werden in unseren Haushalten und der Industrie überwiegend fossile Brennstoffe wie Gas und Öl als Energiequelle genutzt. Diese Abgase können nicht im natürlichen CO2-Kreislauf eingebunden werden und bleiben uns in der Atmosphäre erhalten. Die Auswirkung ist der Treibhauseffekt und eine daraus folgende allgemeine Erderwärmung. Eine nicht zu überhörende Empfehlung für das Heizen mit Holz!

Der EXPERTE zum Thema Energiesparen:

Es ist extrem wichtig darauf zu achten, dass Sie nur trockenes Holz zum Befeuern Ihrer Feuerstätte benutzen, da feuchtes Holz nicht nur die Heizeffizienz mindert sondern auch unerwünschte Schadstoffe ausstößt. Wenn Sie das beachten und das richtige Anheizen beherrschen, dann können Sie mit Recht behaupten, dass Sie klimafreundlich heizen. Doch das Heizen mit Holz ist nicht nur klima- und umweltfreundlich, sondern fördert auch nachhaltig an der Energiewende.

Holz: Die nachhaltige Energie




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Nachhaltige Energie ist zu einem wichtigen Begriff in vielen Bereichen geworden. Wie sehen die echten Alternativen aus, die unsere Umwelt schonen? Der Umweltgedanke und die ganz persönliche Energiewende etabliert sich immer mehr zur Selbstverständlichkeit. Ist sie bezahlbar und wie gut ist das Ergebnis? Genügt es, wenn wir nur gut gelagertes Brennholz benutzen, eine Heizkassette einsetzen oder müssen die Veränderungen gravierender sein? Der bewusstere Umgang mit der Umwelt hat die Industrie zum Handeln gezwungen. Innovative Produkte, die Umwelt, Energie und Nachhaltigkeit vereinen, stehen immer mehr zur Verfügung. Gesunde und energiebewusste Energiegewinnung sind keine Phrasen mehr. Mit den neuen Technologien der Hersteller gelingt es dem Verbraucher mühelos nachhaltige Wärme zu erzeugen. Bekanntes und Bewährtes – wie das Heizen mit Holz – ist wieder hoch aktuell und wird überraschend neu definiert.

 

nachhaltige Energie

Die Energieversorgung mit Holz ist nicht nur etwas für Romantiker, die beim Blick ins lodernde Feuer ins Träumen kommen und das wärmende Gefühl lieben. Sie ist eine nachhaltige Energie und damit auch ein Beitrag zur Energiewende. Im Rahmen der ganz persönlichen Möglichkeiten.

Nachhaltige Energieversorgung mit Holz bedeutet:

  • Genießen der gemütlichen Atmosphäre, die das Heizen mit Holz ausstrahlt
  • fühlen des angenehmen Raumklimas
  • wohlige Wärme nachhaltig erzeugt

Ja, das ist richtig! Das Heizen mit dem Rohstoff Holz ist nachhaltig!

Wir beziehen das Holz aus unseren heimischen Wäldern und wir benötigen nur kurze Transportwege, bis die Holzscheite unter unserem Dach aufgeschichtet ist. Dass das Holz wieder nachwächst, ist ein weiterer Beitrag, der die Nachhaltigkeit gewährleistet. Das Verbrennen von Holz ist CO2-neutral und hat eine hohe Energieeffizienz. Nicht nur die kurzen Transportkosten senken die Kosten, auch im Vergleich zu anderen Brennstoffen schneidet die Befeuerung mit Holz gut ab.

Ein Kaminofen als Zusatzfeuerstätte

Wurde der Wärmebedarf für die Räume ermittelt, die Sie beheizen möchten, mit Hilfe eines Fachunternehmers i.V. mit dem zuständigen bevollmächtigten Schornsteinfegermeister, können Sie sich nun den passenden Kaminofen aussuchen. Achten Sie beim Kauf Ihrer neuen Feuerstätte auf Qualität (Feuerstätten mit Primär – Sekundär –  und Tertiärluftzuführung sind Stand der Technik). Diese Feuerstätten sind i.V. mit der Luftzuführung variabel zu beheizen. Nicht jedes günstige Angebot ist für Sie persönlich die beste Wahl. Die Kriterien müssen auf Ihre Wünsche abgestimmt  sein, damit Ihre Erwartungen in Zufriedenheit umschlägt. Es beginnt mit der fachlichen Beratung, die im Zeitalter des Internets, gerne online sein kann, bis zum Aufstellen des Ofens mit Erstbefeuerung. Der Zeitaufwand und die Kosten, die Sie sparen, wenn Sie bequem zu Hause auswählen und kaufen, können Sie in der Qualität des Ofens investieren. Die Feuerstätte, für den Sie sich entschieden haben, wird Ihnen zugeliefert und auf Wunsch aufgestellt und in Betrieb genommen.

Alternatives Heizen = nachhaltige Energie

Ihr neuer Holzofen ist geliefert und nun muss er erstmals in Betrieb genommen werden:

  • Benutzen Sie Weichholz um richtig anzuheizen und gehen Sie so vor: Richtiges Anheizen
  • drehen Sie die Luftzufuhr nicht vorzeitig ab.

Eine gute Wahl: die Energiequelle Holz

Weitere Regeln sind zu beachten:

  • Verbrennen Sie niemals Abfälle, da durch den Verbrennungsvorgang Gifte, wie Dioxine, frei werden.
  • Halten Sie den Innenraum Ihres Ofens sauber, durch entrußen. Es garantiert Leistungsfähigkeit und höheren Wirkungsgrad.
  • Zum Anheizen ist Weichholz die richtige Wahl.
  • Zum späteren Heizen entwickelt Hartholz eine längere Heizkraft.

Das Feuer brennt, Sie sehen die Flammen und genießen die Wärme in gemütlicher Atmosphäre? Und ganz nebenbei oder auch ganz absichtlich, sind Sie eingestiegen in Ihre ganz persönliche Energiewende. Sie heizen bewusst nachhaltig.

Die Pelletheizung – eine klare Positionierung

Das Heizen mit Holz wird immer beliebter und ist zugleich ein wichtiger Beitrag zum umweltfreundlichen heizen. Die Pelletheizung, die mit Pellets (Holzspäne und Sägemehl) befeuert wird, ist somit die innovatische Entwicklung des kleinen Holzofens.

Die Pelletheizung im Vergleich zu anderen Heizsystemen

Die Pelletheizung ist im Vergleich zu herkömmlichen Heizsysteme zwar wesentlich teuerer in der Anschaffung, aber im Einsatz rechnet sich das Heizsystem sehr schnell.

Worauf Sie beim Kauf achten müssen und woran Sie die Qualität einer Pelletheizung erkennen können, erfahren Sie hier.

zu Umwelt und erneuerbarer Energie

Beim Kauf einer Pelletheizung ist vor allem ein Vergleich der folgenden Faktoren wichtig:

Energieeffizienz:

Um aus dem Rohstoff Holz eine hohe Energie gewinnen zu können, ist es wichtig, dass der Heizkessel mit höchster Effizienz arbeitet. Daraus ergibt sich ein geringerer Verbrauch an Pellets und eine Senkung der Energiekosten. Dass dadurch auch weniger Asche zurück bleibt, ist ein angenehmer Nebeneffekt.

Emissionen:

Wie bei jeder Verbrennung und jeder Heizung entstehen auch bei der Pelletheizung unerwünschte Schadstoffe. Dies sind vor allem Kohlenmonoxid und Staub. Hier ist es wichtig, sich beim Kauf einer Pelletheizung für eine umweltfreundliche Variante zu entscheiden, um die schädlichen Stoffe so gering wie möglich zu halten. Dabei ist es zwar eine Tatsache, doch für die Umweltbelastung unbedeutend, dass das Heizen mit Holz CO2 – neutral ist, was bedeutet, dass bei der Verbrennung von Holz die gleiche Menge an CO2 freigesetzt wird, wie der Baum in seiner Wachstumsphase verbraucht hat.

Bedienung:

1. Ist der Pellets-Speicher mit einer Regeltechnik ausgestattet, die das Füllen automatisch ausführt oder

    ist eine manuelle Bedienung vorgesehen?

2. Ist die Heizung einfach und verständlich regelbar?

3. Sind die Sicherheiten optimal berücksichtigt und auf die Räumlichkeiten ausgerichtet?

Die Pelletheizung: Die Anschaffungskosten im Vergleich

Die Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe hat 2013 verschiedene Pelletheizungen verglichen: 

Gasheizung mit Brennwertkessel      3.000 Euro

Ölheizung                                     3.000 –  5.000 Euro

Pelletheizungen                            11.000 – 19.000 Euro 

Die hohen Kosten der Anschaffung für eine Pelletheizung rechnet sich durch die Senkung der Energiekosten in den folgenden Jahren sehr schnell. http://www.holzpellets.net/pelletspreise/?pid=gf001

Aber es ist auch ein unumstrittener Beitrag zur Energiewende und für unsere Umwelt. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit fördert die Anschaffung je nach Art der Heizung mit 1.000 bis 2.900 Euro. Dadurch werden die Anschaffungskosten erheblich gesenkt und die Entscheidung für diese umweltfreundliche Heizung erleichtert.

Die Pelletheizung: Die Betriebskosten

Der Berieb einer Pelletheizung kostet pro Jahr ca. 600 bis 1.000 Euro, im Vergleich zu Gas- oder Erdölheizungen, die mit ca 1.500 Euro um mindestens 500 Euro teurer ist. So sind die erhöhten Anschaffungskosten schnell vergessen, zumal die Heizkosten für Öl- und Erdgas jährlich wesentlich stärker ansteigen als die Preise für Pellets. Durch Einsatz einer Holz-Solarthermie-Kombination, wenn die Heizung mit Holz und die Warmwasserversorgung durch eine Solaranlage betrieben wird, ist die Pelletheizung eine Anschaffung mit Zukunft.

Die Pelletheizung: Beim Kauf die richtige Auswahl treffen

Varianten der Pelletheizung:

Der Einzelofen, wie der Pelletofen wird im Wohnraum aufgestellt und der Vorratsspeicher wird manuell mit Pellets gefüllt.

Die zentrale Pelletheizung ist mit einer automatischen Steuerungs- und Regelungstechnik ausgestattet.

Für welche Variante Sie sich entscheiden, ob Pelletofen oder zentrale Pelletheizung, das ist vor allem von dem gewünschten Einsatz und räumlichen Möglichkeiten abhängig. Hier ist es wichtig, von einem Fachmann eine Analyse erstellen zu lassen, damit der Wärmebedarf exakt berücksichtigt werden kann. Im Vergleich zu fossilen Heizsystemen ist die Pelletheizung, auch bei deutlich höherem Wärmeverbrauch, immer eine rentable Lösung.

Richtiges Heizen, die neue Initiative Tirols

richtiges heizen
In Tirol wurde eine neue Informationsoffensive der Energie Tirol gestartet. Rund 100.000 Besitzer von Einzelfeuerstellen in Tirol werden darüber unterrichtet, wie der Hausbrand durch richtiges Heizen mit dem „richtigen Holz“, die Luftqualität verbessern kann. Die Energie Tirol spricht hier von großen Kapazitäten, durch die eine effektive Verbesserung zu erzielen ist.

Besonders in der Gegend um Imst/Tirol, mit circa 8000 Kamin- und Einzelöfen, ist das Thema der Luftverschmutzung relevant.



Richtiges Heizen mit der „Energie Tirol“

Die Experten von Energie Tirol und KaminOfenHeizen über richtiges Heizen: 

Nur drei Faktoren sind für richtiges Heizen zu berücksichtigen:

  1. das richtige Holz
  2. der gute Ofen
  3. das richtige Anzünden

 

1. Das richtige Holz

Das Brennholz für richtiges Heizen sollte erst nach einer Lagerzeit von zwei Jahren eingesetzt werden, denn die im Holz enthaltene Feuchtigkeit darf 15 – 20 Prozent nicht überschreiten. Um den Wassergehalt im Holz zu messen, stehen einfache Messgerät zur Verfügung. Die neue Kampagne der Energie Tirol und der Umweltverein Tirol fordern die einzelnen Gemeinden der Region auf, ein Feuchtigkeitsmessgerät zentral zu positionieren und den Einwohnern für die Messung zur Verfügung zu stellen.

Im Zusammenhang mit dem Thema „richtiges Heizen“, entstand eine Kooperation mit der Lebenshilfe Tirol. Sie entwickelte daraus ein Programm und stellt aktuell in fast allen Werkstätten der Regionen Tirols umweltschonende Anzündhilfen her.

Um die Bürger der Tiroler Gemeinden für das richtige Heizen zu interessieren und einzubinden in die Initiative der Energie Tirol, sollen Broschüren, Info-Material und Berichte in Zeitungen und Flyer über die Gemeinden verbreitet werden. Die Energie Tirol rechnet mit dem verantwortlichen Handeln eines jeden Bürgers, damit die Feinstoffbelastung eingedämmt und die Luftverschmutzung verbessert werden kann. Quellen: Tiroler Tageszeitung vom 24.01.2014

2. Der gute Ofen

Der gute Ofen ist ein Anschaffung fürs Leben und ist an drei Eigenschaften zu erkennen:

  1. Gute Speicherkapazität
  2. Optimale Wärmeleitfähigkeit
  3. Effiziente Regulierbarkeit der Wärmezufuhr

KaminOfenHeizen bietet eine sachkundige Beratung, damit „der gute Ofen“ zu Ihren persönlichen und energetischen Bedürfnissen passt. Die Informationen und Ratschläge helfen Ihnen, die beste Entscheidung für Ihre persönliche Energiewende zu treffen und optimales Wissen über das richtige Heizen zu besitzen.

3. Das richtige Anzünden

Möchten Sie den Kaminofen richtig anheizen, sollten Sie ein Anfeuerungsmodul über das Brennholz legen, das bereits im Brennraum eingeschichtet ist. Von oben muss angezündet werden, damit richtiges Heizen möglich ist. Eine Methode, die sich zu früher im Wesentlichen unterscheidet, doch sie wird sich schnell durchsetzen. Über das richtige Anheizen und den Aufbau des Moduls schreibe ich in meinem Beitrag: http://kaminofenheizen.de/kaminofen-richtig-anheizen/ 

Der Holzofen – Brandgefährlich?

Bevor die Heizsaison beginnt, ist der Holzofen für die ersten kühlen Abende und frischen Tage die idealen Wärmespender. Sie sorgen für wohlige Wärme und bieten eine gemütliche Atmosphäre. Leider ist damit eine erhöhte Brandgefahr verknüpft. Bauliche Mängel – falsches Anheizen oder eine unsachgemäße Ascheentsorgung sind die größten Gefahren. Dann kann der Holzofen brandgefährlich werden! Wer hier den gefährlichen Ursachen aus dem Weg gehen möchte, sollte den Ein- oder Umbau von Holzöfen dem Fachmann überlassen und für fachgerechte Bedienung sorgen.

Holzofen brandgefährlich

Der Holzofen – die beliebteste Wärmequelle

Kaminöfen, offene Kamine und Kachelöfen erleben seit über zehn Jahren eine Renaissance und werden vor allem in der Übergangszeit zur beliebtesten Wärmequelle. Der Blick in das offene Feuer oder die lodernde Flamme vermittelt eine behagliche Wärme und ein unvergleichliches Ambiente. Immer mehr Häuser und Wohnungen werden daher mit einem Kaminofen oder offenem Kamin ausgestattet. Zu empfehlen ist das Aufstellen und der Einbau einer Feuerstätte dem Fachmann zu überlassen, doch natürlich ist es möglich, dass Sie den Kaminofen selbst aufzustellen. In einem gesonderten Artikel gehe ich expliziert darauf ein.

Sollte das Aufstellen der Feuerstätte selbst durchgeführt werden – vom Eigentümer oder Mieter – ist dies nur nach Rücksprache mit qualifizierten Handwerkern zu empfehlen. Der Schornsteinfeger und der Heizungsfachmann sind die wichtigsten Ansprechpartner.  Vor allem der Kaminfeger kennt die Vorschriften, erstellt Gutachten, genehmigt entsprechende Anträge und gibt wichtige Tipps. Wenn Sie ihn bereits vor dem Kauf zu Rate ziehen, sparen Sie sich oft unnötigen Ärger und damit verbundene Kosten.

Er ist auch der zuständige Fachmann für:

  1. Baurechtliche Vorschriften
  2. Bedarfsberechnung für die Heizleistung des Ofens
  3. Anschluss und Aufstellmöglichkeiten der Feuerstätte
  4. Freigabe der Feuerstätte VOR Inbetriebnahme

Ist der Holzofen aufgestellt und angeschlossen, ist das Heizen ein weiterer Gefahrenbereich, auf den geachtet werden muss. Zunächst ist das richtig Anheizen zwar keine Kunst, aber es muss beachtet werden, um erfolgreich zu sein. Ich empfehle Ihnen das Anheiz-Modul , das ich in meinem Bericht zum Thema Anheizen genau beschrieben habe.

Wenn Sie diese Details berücksichtigen, werden Sie mit dem Holzofen – ob mit Scheiten oder Pellets bestückt – nicht brandgefährlich heizen.

Im Anschluss daran, ist das richtige Anheizen und der fachgerechte Betrieb des Ofens von Wichtig ist, dass die Feuerstätten vorschriftsmäßig eingebaut werden und anschließend sachgemäß betrieben werden. Die meisten Mängel werden beim Einbau festgestellt und die Schäden gehen in die Millionenhöhe.

Der Hit des Winters: Heizen mit Holz

Der milde Winter 2013/2014 zeigte keine Nachteile beim Verkauf des Brennholz. Durch diese Tatsache konnten die Preise für Holz stabil gehalten werden. Das Heizen mit Holz ist nicht nur ca. 30% günstiger als mit Öl oder Gas, sondern auch ein wichtiger Beitrag zur Energiewende.

Heizen mit Holz wird immer beliebter

Mit Brennholz aus heimischen Wäldern zu heizen ist umweltbewußt und nachhaltig, denn das Holz wächst nach. In milden Wintern, wie 2013/2014, ist eine ebenso starke Nachfrage zu verzeichnen, wie in einem strengen Winter. Die Öl- und Gasheizungen werden dann von den Hausbesitzern stark reduziert und durch das Heizen mit einem Kaminofen oder Kachelofen ersetzt.  Dies sind umweltbewusste Entwicklungen, die vom Bundesverband Brennholzhandel und Brennholzproduktion aktuell bekannt gegeben wurde.

Die Preise für Brennholz sind im Vergleich zu den letzten Jahren gleich geblieben.

Ein Kubikmeter Schüttholz liegt bundesweit im Durchschnitt bei 75 bis 80 Euro. Auch wenn es regionale Unterschiede gibt.

Im Raum Stuttgart 110 €/m³  –  in der Rhön 73 €/m³.

Den letzten großen Preisanstieg gab es 2006.

Bayern verfügt über den größten Holzvorrat

Bayern ist mit fast 2,5 Millionen Hektar Wald der größte Lieferant für Brennholz in Deutschland. Hier befindet sich ein Drittel des gesamten Holzvorrats in Deutschland. Mit Baden-Württemberg zusammen, ist der Holzvorrat ca. 50 %, sagt Robert Morigl vom bayerischen Landwirtschaftsministerium. Bayern ist ein Land, in dem in allen Regionen viel mit Holz geheizt wird. Kaum ein Haus, das keine Holzfeuerstätte besitzt.

Konkurrenz aus Osteuropa

Kopfschmerzen bereitet zum Beispiel Joachim Bauer vom Buchenbauer in Kissing bei Augsburg die Konkurrenz aus Osteuropa: „Da wird Holz aus Rumänien, Russland, Polen oder Lettland teils zu niedrigeren Preisen angeboten. Oft komme die Ware bereits fertig aufgestapelt in Kisten an – sehr verbraucherfreundlich. Die Qualität ist aber nicht immer gut.“ Aber auch die Art und Weise, wie im Osten der Wald gerodet wird, ist nicht zu verantworten. Erfragen Sie also das Herkunftsland.

Der Experte: „Heizen mit Holz“

1. Heizen mit Holz wird immer beliebter – die Gründe?

  • Heizen mit Holz ist günstiger als mit fossilen Brennstoffe.
  • Holz ist ausreichend verfügbar.
  • Heizen mit Holz ist ökologisch und klimafreundlich – Holz verbrennt CO²-neutral.
  • Holz lässt ein Feuer entstehen, das eine gemütlich und angenehme Atmosphäre vermittelt und uns eine wohlige Wärme bietet.
  • Heizen mit Holz als Brennstoff zu benutzen, heißt : wir beteiligen uns im Rahmen unserer Möglichkeiten an der Energiewende. Wir helfen die fossilen Energieträger, wie Kohle, Erdöl und Erdgas, zu ersetzen
  • Holz ist ein Rohstoff, der uns eine nachhaltige und krisensichere Energieversorgung gewährleistet.
  • Heizen mit Holz aus heimischen Wäldern stärkt die regionale Wertschöpfung.
  • Heizen mit Holz = sparen. Sie bekommen viel Energie für Ihr Geld!

2. Welcher Trend ist zu erkennen?

  • Der Trend zu Niedrigenergie- und Passivhäuser ist ungebrochen und die bestehenden Altbauten werden entsprechend saniert. Das sind die persönlichen Beiträge zur Energiewende und die Reaktionen auf die steigenden Energiekosten. Der Qualitätsstandard für die Dämmungen der Gebäuden hat sich weiter entwickelt und vor allem bei Neubauten kann er optimal umgesetzt werden und die erzeugte Energie wird effektiv genutzt.
  • Der neue Trend, der mit Hilfe dieser Voraussetzungen entstand, ist die Entwicklung der wasserführenden Pellets – und Kaminöfen. Die neueste Spitzentechnologie integriert wasserführende Brennzellen in bestehende Heizungsanlage ein.

3. Welche Experten werden benötigt?

  • Um die Rahmenbedingungen festzustellen ist der bevollmächtigte Schornsteinfeger zu befragen und zu informieren. Er ist zuständig für die baurechtliche, gesetzlich vorgeschriebene Abnahme vor Inbetriebnahme der Feuerstätte.
  • Die Beratung für den richtigen Ofen erhalten Sie in Ihrem Ofen-Magazin von KaminOfenHeizen, das für die Fragen Heizen – Energie – Umwelt zuständig ist.
  • Die Angebote sind vielfältig, doch sollte auf die fachliche Beratung das Hauptaugenmerk gerichtet werden
  • Werden Sie selbst zum Experten für Heizen mit Holz – mein Unterstützung haben Sie.

Brennholz: 6 Tipps zu Kosten, Energie und Umwelt

Möchten Sie Ihre Energiekosten so niedrig wie möglich halten und sind bereit etwas dafür zu tun?

Dann sprechen wir von der Energie, die Sie mit Brennholz in einer Feuerstätte erzeugen. Es ist ein kostengünstiges Heizen und zugleich schont es die Umwelt.  Für einen professionellen Preisvergleich bietet sich dieser Energieträger nicht an, doch die Erfahrungswerte sprechen für sich und unter Berücksichtigung einiger Tipps werden Sie selbst den Beweis führen, dass die Energiequelle Brennholz eine günstige Alternative ist. Das einzige, was Sie benötige ist ein Platz, an dem das Holz für die Holzheizung getrocknet werden kann. Wenn Sie eine Feuerstätte besitzen die mit Holz beschickt wird oder wenn Sie mit einem Kaminofen heizen, können Sie vor allem dadurch Geld sparen, dass Sie den notwendigen Brennstoff zur richtigen Zeit kaufen. Dies ist meist im Frühling oder Sommer, wenn die meisten Betreiber einer Feuerstätte für Festbrennstoffe noch nicht ans Nachkaufen denken. Zudem sollten Sie beachten, dass das Brennholz mindestens zwei Jahre getrocknet werden muss und wenn Sie selbst für die Trocknung sorgen können, ist es möglich,  deutlich günstigeres Holz zu kaufen, als wenn es trocken angeliefert wird. Die Lagerung bei einem Händler muss bezahlt werden, denn nicht nur die Zeit, auch der Lagerplatz schlagen sich im Preis nieder.

Brennholz – die Kosten im Vorfeld minimieren

Möchten Sie die Energiekosten so niedrig wie möglich halten und sind bereit etwas dafür zu tun?

Dann sprechen wir von der Energie, die Sie mit Brennholz in einer Feuerstätte erzeugen. Es ist ein kostengünstiges Heizen und zugleich schont es die Umwelt. Für einen professionellen Preisvergleich bietet sich dieser Energieträger nicht an, doch die Erfahrungswerte sprechen für sich und unter Berücksichtigung einiger Tipps werde Sie selbst den Beweis führen, dass die Energiequelle Brennholz eine günstige Alternative ist.

Wenn Sie eine Feuerstätte besitzen die mit Holz beschickt wird oder mit einem Kaminofen heizen, können Sie vor allem dadurch Geld sparen, dass Sie den notwendigen Brennstoff zur richtigen Zeit kaufen. Dies ist meist im Frühling oder Sommer, wenn die meisten Betreiber einer Feuerstätte für Festbrennstoffe noch nicht ans Nachkaufen von Holz denken. Zudem sollten Sie bei einer Holzheizung beachten, dass der Brennstoff Holz mindestens zwei Jahre getrocknet sein muss. Wenn Sie selbst für die Trocknung sorgen, können Sie deutlich günstigeres Holz einkaufen. Sie benötigen dafür jedoch einen Platz, an dem Sie das Holz für Ihre Holzheizung trocknen lassen können.

 

Tipp Nr.1 – frühzeitig den Holzvorrat aufstocken

Wenn der Gedanke an Heizen und Feuerung noch in weiter Ferne  ist und die meisten Betreiber einer Feststoff-Feuerstätte noch nicht an das Auffüllen ihres Vorrats denken, ist der richtige Zeitpunkt gekommen, um den Brennstoff Holz günstig einzukaufen. Bereits im späten Frühjahr und im Sommer sind die Preise auf dem Tiefpunkt und es ist da meiste Geld zu sparen. Wenn Sie ausreichend Platz zum Lagern haben, dann kaufen Sie das Brennholz so, dass die notwendige Lagerung von 2 Jahren bei Ihnen zu Hause stattfinden kann. Wenn Sie selbst für die Trocknung sorgen können, ist die Anschaffung wesentlich günstiger.

 

Tipp Nr.2 – worauf beim Preisvergleich zu achten ist

Noch vor einigen Jahren war ein Preisvergleich bei Brennholz im Internet nicht möglich. Das Holz für den Winter wurde alljährlich vom Bauer oder Förster bezogen. Der Preis wurde nicht verglichen. Inzwischen hat sich das rapid verändert. Das Internet bietet in vielen Shops entsprechende Gebinde an, ebenso wie Baumärkte und grosse Discounter. Hier ist der Preisvergleich möglich, doch bleibt es schwierig, denn es kommt auf verschiedene Aspekte an, die vergeichar sein müssen. Bei einem billigen Angebot muss die Holzart ebenso stimmen,wie die Trockenheit oder die Einheit.

Die Holzart:

Ob Buche, Birke, Tanne oder Fichte  –  beim Vergleich ist es wichtig zu wissen, dass Weichholz immer günstiger als Hartholz ist, jedoch im Heizwert wesentlich niedriger

Die Holzmengen bzw. Einheit:

Festmeter, Raummeter, Schüttmeter oder handliche Mengen. Hier ist es vor allem beim Schüttmeter wichtig zu wissen, dass das Holz locker in die Box geschüttet wird und nicht wie beim Festmester die Holzscheiten eng beieinander liegen.

Der Zuschnitt des Holzes:

Stückweise Stämme, grosse Holzscheite, ofenfertiges Holz oder Anzündholz, jede Grösse wird angeboten und es kommt darauf an, welche Transport- und Lagermöglichkeiten sie haben oder wie groß der Feuerungsraum ist, den Sie beschicken möchten.

Die Trockenheit des Holzes:

Frisches und feuchtes Holz ist natürlich günstiger, als abgelagertes und trockenes Holz. Die Lagerung des Brennholzes für mindestens 2 Jahre, bis es als Energieträger benutzt werden kann, schlägt sich im Kaufpreis nieder.

Nach wie vor ist der Bezug des Brennholzes beim örtlichen Förster oder ansässigen Bauern vor Ort die bessere Lösung. Es ist gut zu wissen wo das Holz herkommt und es ist die Energie aus der Region. Durch kurze Wege schonen Sie die Umwelt, Sie unterstützen die heimische Forstwirtschaft und tragen nicht dazu bei, dass in den östlichen Ländern der Wald missbraucht wird. In den meisten Fällen hält die örtliche Försterei, der Bauer oder die Holz- und Sägewerke vor Ort dem Preisvergleich stand.

 

Tipp Nr.3 – Buchenholz ist zu bevorzugen

Buchenholz ist das ideale Brennholz für jede Feuerstätte, die mit Holz betrieben wird.

Der höhere Kaufpreis rechnet sich immer, denn der Heizwert ist wesentlich höher als bei den weicheren Holzarten, wie z.B. Fichten- oder Kiefernholz. Zusätzlich ist bei vollkommener Verbrennung  der Russanteil von Buchenholz äusserst gering.

Bei einer Zusatzfeuerstätte, die Sie nur an kühleren Abenden oder stimmungsvollen Stunden anfeuern, können Sie kleine Gebinde trockenes Buchenholz kaufen und benötigen keine grosse Lagerfläche.

Sollten Sie sich doch für weiches Holz entscheiden, so beachten Sie bitte, dass es niemals von den Laubbäumen Pappel oder Erle sein darf, da es viel zu schnell abbrennt und sich deshalb als Brennmaterial und Energiequelle nicht eignen.

Tipp Nr.4 -Unbehandeltes Altholz, warum nicht

Doch Achtung:

Einen offenen Kamin dürfen Sie NIE mit Weichholz befeuern, da bei der Verbrennung oftmals unerwünschte Funken sprühen.

Ganz aktuell wird heute gerne unbehandeltes Altholz zum Anheizen benutzt. Warum nicht? Das Holz, das die Palettenproduktion verwendet oder das als Verpackungsmaterial eingesetzt wird, eignet sich vorzüglich als Brennholz. So sollten Sie z.B. bei der Lieferung von grossen Elektrogeräten die Holzleisten selbst behalten und für Ihren Brennholzvorrat ofenfertig zuschneiden.

Der Vorteil: Es ist gratis oder kostengünstig, lässt sich leicht verarbeiten und ist bereits sehr trocken.

 

Tipp Nr.5 – Brennholz selbst schlagen und sammeln

Populär wie selten, ist das eigenhändige Schlagen und Sammeln des Brennholzes im Wald. Es ist äusserst günstig und es hat einen Hauch von Abenteuer,  das Kaminholz im Wald selbst zu Sammeln. Natürlich ist es nicht erlaubt, sich eigenständig am Holz zu bedienen. Hierfür ist das Forstamt zuständig, das Ihnen ein bestimmtes Gebiet zuweist, in dem Sie eine vereinbarte Menge sammeln dürfen. In manchen Regionen ist es möglich hierfür ein Waldareal zu ersteigern, das vom Holz gesäubert werden darf, das am Boden liegt. Die Gebühren für das Sammeln von Brennholz wird vom Forst festgelegt, es ist jedoch immer eine günstige Alternative.

Möchten Sie das Holz selbst schlagen, so benötigen Sie einen „Brennholzführerschein“ und eine komplette Schutzausrüstung. Zusätzlich müssen Sie nachweisen, dass Sie erfolgreich einen Lehrgang für den Umgang mit der Motorsäge absolviert haben. Durch die hohe Unfallgefahr wird es jedoch immer schwieriger eine Fällererlaubnis zu erhalten.

 

Tipp Nr.6 – richtige Lagerung ist wichtig

Frisches Holz ist immer feucht und muss ausreichend lange gelagert werden, egal ob Sie es gesammelt, geschlagen oder als Brennholz gekauft haben. Der Feuchtigkeitsgehalt ist mit einem speziellen Messgerät festzustellen, das in Baumärkten erworben oder beim Forst ausgeliehen werden kann. Der Schornsteinfeger ist als staatl. Beauftragter befähigt diese Messung durchzuführen und die Lagerung zu beurteilen.

Nach den Vorgaben des BuVBB trocknet das im Juli „angesetztes“ Brennholz nicht mehr im gleichen Jahr und es seht damit für den darauffolgenden Winter nicht zur Verfügung.

Sammeln Sie das Kaminholz bereits im Vorjahr und lagern Sie es mindesten bis zur übernächsten Heizperiode. Wenn Sie über genügend Lagerkapazität verfügen, dann sollten Sie das Holz mindestens 2 Jahre trocknen. Das selbe gilt für das Holz, das Sie im frischen Zustand günstiger erwerben können, da Sie das Trocknen selbst übernehmen. Je trockener das Kaminholz ist, desto höher ist der Gewinn an Energie.

 

Brennholz darf nicht im Keller lagern

Doch nicht nur die Dauer der Lagerung ist ausschlaggebend, der Ort, an dem das Holz gelagert wird, ist ebenso wichtig. Der perfekte Platz, um Brennholz aufzuschichten, ist überdacht, gut belüftet und zwischen Boden und den Holzscheiten muss genügend Abstand sein, damit die Luft optimal zirkulieren kann. Wenn diese Punkte berücksichtigt werden, trocknet das Holz gut aus und hat keine Chance zu schimmeln. Der Holzplatz sollte niemals im Keller sein, da die Feuchtigkeit des Holzes nicht entweichen kann und die Luftzirkulation nicht gegeben ist.