Die Drosselklappe: eine komfortable Einrichtung

Mit der Drosselklappe im Verbindungsstück  – von der Feuerstätte zum Schornstein – ist der Förderdruck im Kamin direkt beeinflussbar. Wurde dieser auf Grund des Einbaus richtig eingestellt, ist ein optimaler energetischer Nutzen zu erreichen. Ein kleiner Umbau mit großer Wirkung.

 

Im Verbindungsstück zum Schornstein

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Mit dem Einbau einer Klappe im Verbindungsstück* ist das Brennverhalten in der Feuerstätte – je nach Bedarf  – über die Flammenbildung zu beeinflussen. Die Flamme ist der sichtbare Indikator für das Brennverhalten.

Bei Schornsteinen – oder Abgasleitungen –  die direkt auf der Feuerstätte integriert sind, ist die geschlossene Drosselklappe nicht nur wünschenswert, sondern bei nicht Benutzung der Feuerstätte unabdingbar. Sie ist der notwendige Schutz gegen Wind, Witterung und allen thermischen Einflüssen. Ist die Ausbrandphase beendet, sind komfortable Klappen mit einem Mechanismus ausgestattet, mit der die Öffnung zu verschließen ist.  Hiermit wird eine schnelle Auskühlung der Feuerstätte sowie der rauchgasführenden Teile verhindert. Somit ist die Drosselklappe ein Beitrag für energetisches und umweltbewusstes Heizen.

 

Einbau des Verbindungsstücks

Bei der Installation eines Verbindungsstücks ist immer darauf zu achten, dass eine integrierte Drosselklappe vorhanden ist. Sie reduziert – je nach Brennverhalten – den freien Querschnitt im Rauchrohr um ca. 75 %.

 

Ist die Drosselklappe geschlossen?

Bei Inbetriebnahme der Feuerstätte oder bevor Sie den Ofen mit Holz beschicken, ist darauf zu achten, dass eine vorgenommene Drosselung durch die Klappe, wieder aufzuheben ist. Wird dies versäumt, so ist beim Öffnen der Feuerraumtür im Betriebszustand, mit Rauch-, Ruß- und Geruchsbelästigung zu rechnen. Spätestens wenn die Scheibe der Feuerraumtür mit Ruß beschlagen ist, muss die Drosselklappe unverzüglich geöffnet werden.