der Heizkamin
@KaminOfenHeizen

Der Heizkamin ist der neue offene Kamin

Der Heizkamin ist nicht nur äußerlich die eleganteste Variante des offenen Kamins, er ist auch die beste Lösung für die Liebhaber des offenen Feuers im Wohnzimmer. Er erfüllt die  Voraussetzungen für energie- und umweltbewusstes Heizen und bietet trotzdem die Möglichkeit, das lodernde Flammenbild zu beobachten, das Knistern des Feuers zu hören und das romantische Feeling zu genießen.
Liegt der offene Kamin mit der nutzbaren Wärmeenergie unter 30%, so ist der Heizkamin – als geschlossenes System – ein Garant für kostenbewusstes Heizen.  Die richtige Entscheidung für Energie, Umwelt und Kosten.

Wird der Heizkamin mit Kacheln aus Keramik verkleidet, so kann zusätzliche Strahlungswärme gewonnen werden und diese geben noch über Stunden hinweg die Wärme ab. Sinnvoll ist es zudem, wenn auf der Rückseite Rippen angebracht werden. Dadurch lässt sich die Fläche der abgebenden Wärme enorm vergrößern, ohne dass die Leistung des Heizkamins wesentlich erhöht werden muss.

Luxus pur sind innovative Heizkamine*, die mit einem Wasserbehälter ausgestattet sind. Das darin enthaltene Wasser wird erhitzt und an einen Pufferspeicher weitergeleitet.



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Was ist ein Heizkamin?

Der Heizkamin ist in seinem Aufbau mit dem Warmluftofen zu vergleichen. Er besteht aus einem metallischen Brennraum, der mit einer großen Sichtscheibe verschlossen wird. Einige Produkte haben einen nachgeschalteten Wärmetauscher. Das Material des blanken Heizkamins wird so ummauert, dass er zum Stil der Wohnung und den Wünschen der Bewohner anpasst. Dass der Brennraum mit zusätzlichen Heizungszügen ausgestattet ist, berührt die geschlossene Form des Bauteils nicht. Durch diese Bauweise entweicht wenig Energie und selbst der Rauchabzug lässt wenig Wärme entweichen.

Die entstehende Wärme im Brennraum wird zunächst über die Kaminscheibe abgegeben, die vor allem beim modernen Heizkamin sehr groß ist. Bei der Planung des Heizkamins als Eckkamin oder als Tunnellösung, bietet sich die Möglichkeit großzügige Sichtscheiben – auch über Eck – einzubauen. Um die Bedenken für saubere Kaminscheiben zu zerstreuen, müssen einige wichtige Regeln beachtet werden, auf die ich in einem gesonderten Artikel explizit eingegangen bin.

Weitere Wärme wird über die Öffnungen abgegeben, die sich an den oberen Seitenteilen des Heizkamins befinden. Durch diese Schlitze entsteht eine Konvektion – ein Wärmeaustausch – mit der Luft im Wohnraum. Die in der Brennkammer entstandene Wärme wird in den Raum abgegeben. So wird es verständlich, dass der Heizkamin im Vergleich zum offenen Kamin einen wesentlich höheren Wärmewirkungsgrad erreicht. Beträgt der Wirkungsgrad beim offenen Kamin 10 – 25%, so kann er beim Heizkamin bis zu 70% erreichen.

Interessant ist beim Heizkamin zudem, dass die Bauweise sehr individuell geplant werden kann. So ist es durch eine entsprechende Konstruktion möglich, den Heizkamin vom Nebenraum zu beheizen. Hier bietet sich der Flur an, um den Ofen nicht im Wohnbereich zu beheizen.

Der Heizkamin: Bezahlbarer Luxus

Heizkamine gehören zu der Luxusklasse unter den Kaminen.

Zwar ist das Heizsystem und die Effizienz des Heizkamins unübertroffen, doch trägt auch das Design und die Anpassungsfähigkeit an das Ambiente der Wohnung zur Beliebtheit bei. Die Preise sind dem besonderen Status der Feuerstätte angepasst und gehören somit zum gehobenen Niveau. Ab etwa 2.000 Euro reicht die Preisspanne bis hin zu mehr als 9.000 Euro für den Kamineinsatz.

 

Die laufenden Kosten für den Heizkamin mussten 2014 in folgender Höhe berücksichtigt werden:

  • Kosten für den Schornsteinfeger                       ca. 120 €
  • Kosten für Wartung und Kundendienst          ca. 200 €
  • Energiekosten (10 Raummeter á 60 €)            ca. 600 €

Kosten im Jahr der Anschaffung, wenn der Heizkamin mit ca. 4.500 € veranschlagt wird, auf :     5.420 €

Ab dem Folgejahr sinken die Kosten dann auf       ca. 920 €




Einige Hersteller von Heizkaminen ermöglichen es mit ihrer Konstruktion, dass statt Brennholz auch Braunkohlenbriketts eingesetzt werden können. Hier sind die Herstelleranweisungen zu beachten und folgende Voraussetzungen müssen gegeben sein:

  • Der geschlossene Betrieb muss gewährleistet sein.
  • Der Rost muss im Feuerraumboden sitzen.
  • Der Aschekasten muss unter dem Rost angebracht sein.

 

Der Heizkamin braucht fachmännisches Unterstützung

Wie bei allen Feuerstätten ist auch beim Heizkamin der zuständige Schornsteinfeger vorab zu informieren. Sein fachmännischer Rat ist wichtig und unterstützt kompetent Ihren Plan. Alle wichtigen Frage können Sie mit ihm abklären:

  • Die Größe des Kamins
  • Ist der  vorhandene Schornstein geeignet oder ist eine Sanierung notwendig
  • Sollte ein Außenkamin (Edelstahlschornstein) erstellt werden

Bei individuellen Bedürfnissen und Wünschen sind diese vor der Planung mit einem versierter Kaminbauer abzuklären. So können nicht nur die Dimension und der Anschluss des Heizkamins richtig geplant werden, auch das Design und das Material der Ummantelung wird fachgerecht erörtert.

Natürlich ist es auch möglich, dass Sie den Heizkamin selbst einbauen. Der Termin mit dem Schornsteinfeger ist trotzdem Pflicht und sehr hilfreich. Wenn Sie Ihren Wunschkamin bereits selbst beplant haben und eine genau Vorstellung haben, rate ich Ihnen, sich bei einem Online-Shop für Kaminöfen und Kamine zu informieren. Diese Shops sind optimal sortiert, haben eine gute Preistransparenz und einen fachgerechten Service. Testen Sie hier den Online-Kaminberater von AA-Kaminwelt!*

Der Heizkamin mit unterschiedlichen Leistungen

Für die einzelnen Bedürfnisse stehen sinnvoll dimensionierte Heizkamine zur Verfügung.

  • 3 kW
  • 5 kW
  • 6 kW
  • 7 kW
  • 8 kW
  • 9 kW

Es sind auch höhere Leistungsklassen denkbar, doch sind diese Heizkamine keinesfalls üblich und werden nur selten in der Praxis eingesetzt.

 

Der Heizkamin überzeugt als Luxus-Kamin