Mit dem Grundofen ist jeder Hausbesitzer nicht nur bestens versorgt, er begeistert mich persönlich schon seit vielen Jahren. Die Frage nach dem Warum ist schnell beantwortet: Der Grundofen* ist umweltfreundlich, energiebewusst und nachhaltig. Die Wärme entwickelt sich zwar langsam, aber sie hält um so länger an. Wird der Grundofen um einen Wärmetauscher erweitert, lässt sich die Wärme in der Heizkreislauf einspeisen und im ganzen Haus verteilen. Energiebewusster geht es nicht!
Der Grundofen ist die Urform des Kachelofens, der seit langer Zeit zur beliebtesten Feuerstätte gehört. Der Grundofen ist er „Vorfahre“ des Kachelofens, ein gemauerter den Grundofenfeuerraum handwerklich anzufertigen. Dies übernahmen kompetente Hersteller, wie z.B. die Firma Brunner* , die vorgefertigte Feuerräume anbieten.
Der Grundofen unterscheidet sich von anderen Feuerstätten nur durch die Gestaltung des Brennraum, der tiefer positioniert und mit keinem Rost ausgebildet ist. So muss die Asche nicht nach jedem Heizen entfernt werden. Das neue Brenngut wird zum nächsten Anheizen auf die Asche gelegt und schon ist der Ofen bereit zum Anfeuern. Auch eine nachgeschaltene Heizfläche (Keramische Züge) stellt noch keinen Grundofen dar. Das bedeutet, dass ein Kachelofen er mit nachgeschaltenen Heizflächen ausgerüstet ist, kein Grundofen ist. Nur die Bauart des Brennraums ist der entscheidende Indikator.
Durch großrahmige Scheiben in der Ofentür ist eine sofortige Wärmeabgabe möglich. So gleich der Speicherofen seine träge Wärmeabgabe aus und gibt eine Strahlungswärme sofort ab. Ein weiterer Vorteil einer großen Frontscheibe, ist der Blick ins Feuer. Das lodernde Feuer bietet eine heimelige Atmosphäre und verbreitet schon durch den anblick ein wärmendes Gefühl. Natürlich ist es wichtig, die Kaminscheiben stets sauber zu halten, was ich in einem anderen Beitrag beschreibe.(5 Faktoren für saubere Kaminscheiben)
Grundofentüren aus Gusseisen zeichnen sich durch eine einzigartige Stabilität, geringste Ausdehnung und Verwindungssteifigkeit aus. Moderne und hochwertige Glaskeramiktüren geben den Blick frei auf das Feuer, wodurch die robuste Konstruktion der Türen optisch verschwindet.
Ein Grundofen ist immer eine individuelle Feuerstätte, die vor Ort gebaut. Somit gleicht kein Ofen dem anderen, denn er lässt sich nach den Bedürfnissen des Betreibers planen. Für handwerklich begabte Hausbesitzer bietet der Handel Bausätze* an, um Grundöfen selbst zu erstellen. Die Variationen sind sehr unterschiedlich, sodass unter verschiedenen Ausführungen gewählt werden kann. Die Unterschiede liegen hauptsächlich in der Wandstärke, wodurch eine leichte, mittelschwere oder schwere Ausführung entsteht. Letztere ist die ideale Variante, wenn der Grundofen die Wärme besonders lange halten soll.
Wird dem Wunsch des Bauherren entsprechend keine Verkleidung mit Kacheln angebracht, ist die Feuerstätte – genau genommen – kein Kachelofen mehr. Doch die Vorteile und der Nutzen sind die gleichen.
Die Strahlungswärme eines Grundofens empfinden die meisten Menschen als besonders angenehm. Doch was macht die Strahlungswärme des Grundofens so wertvoll?
Der Grundofen ersetzt heute selten die zentrale Heizung des Hauses. Meist ergänzt er die Heizungsanlage, die mit Öl, Gas oder Pellets betrieben wird. Durch den Stand der Technik ist es heute jedoch möglich, den Ofen an die zentrale Heizungsanlage anzuschließen. Durch den Einbau eines Wärmetauschers funktioniert das einspeisen der Energie in der Heizkreislauf. Das bedeutet, dass der Grundofen für warmes Wasser ebenso sorgen kann, wie für einen warmen Fußboden. Ein Modell*, das nachhaltig und kostengünstig heizt.
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