Ein Grundofen heizt das ganze Haus

Mit dem Grundofen ist jeder Hausbesitzer nicht nur bestens versorgt, er begeistert mich persönlich schon seit vielen Jahren.  Die Frage nach dem Warum ist schnell beantwortet: Der Grundofen* ist umweltfreundlich, energiebewusst und nachhaltig. Die Wärme entwickelt sich zwar langsam, aber sie hält um so länger an. Wird der Grundofen um einen Wärmetauscher erweitert, lässt sich die Wärme in der Heizkreislauf einspeisen und im ganzen Haus verteilen. Energiebewusster geht es nicht!

Was genau ist ein Grundofen?

Der Grundofen ist die Urform des Kachelofens, der seit langer Zeit zur beliebtesten Feuerstätte gehört. Der Grundofen ist er „Vorfahre“ des Kachelofens, ein gemauerter den Grundofenfeuerraum handwerklich anzufertigen. Dies übernahmen kompetente Hersteller, wie z.B. die Firma Brunner* , die vorgefertigte Feuerräume anbieten.

Der Grundofen unterscheidet sich von anderen Feuerstätten nur durch die Gestaltung des Brennraum, der tiefer positioniert ist und mit keinen Rost ausgebildet ist.  So muss die Asche nicht nach jedem Heizen entfernt werden. Das neue Brenngut wird zum nächsten Anheizen auf die Asche gelegt und schon ist der Ofen bereit. Auch eine nachgeschaltene Heizfläche (Keramische Züge) stellt noch keinen Grundofen dar. Das bedeutet, dass ein Kachelofen er mit nachgeschaltenen Heizflächen ausgerüstet ist, kein Grundofen ist. Nur die Bauart des Brennraums ist der entscheidende Indikator.

Welche Vorteile bietet ein Grundofen

      • Die Wärme wird zwischen 12 und 24 Stunden gehalten.
      • Er bietet eine gleichmäßig Strahlungswärme.
      • Er begeistert durch langes und gleichmäßiges Beheizen der Räume.
      • Brennholz muss selten nachgelegt werden, ein- oder zweimal täglich.
      • Das Brenngut brennt fast vollständig ab, resultierend durch eine sehr hohe Feueraumtemperatur  – etwa 800 C°.
      • Es ensteht sehr wenig Asche und Feinstaub
      • Der Wirkungsgrad des Grundofens ist sehr hoch, da die Abgase durch lange keramische Nachheizzüge (höchstens 6 Meter)abtransportiert werden.
      • Sehr wenig Wärme geht verloren.
  •  Welche Nachteile besitzt der Grundofen

      • Grundöfen sind träge und heizen langsam, bedingt durch ihre Bauart.
      • Es dauert sehr lange bis er warm wird und die Wärme in den Raum abgegeben wird.
      • Der Grundofen ist schwer und sehr massiv.
      • Durch das träge Heizverhalten kann man nicht mal eben die Wohnung einheizen.

Der Grundofen als moderne Feuerstätte

Durch groß­rahmige Schei­ben in der Ofentür ist eine sofortige Wärmeabgabe möglich. So gleich der Speicherofen seine träge Wärmeabgabe aus und gibt eine Strahlungswärme sofort ab.

Grund­ofen­türen aus Gusseisen zeich­nen sich durch eine einzig­artige Stabili­tät, geringste Aus­dehnung und Ver­win­dungs­steifig­keit aus. Moderne und hochwer­tige Glas­keramiktüren­­ geben den Blick frei auf das Feuer, wodurch die robus­te Kon­struk­tion der Türen op­tisch ver­schwin­det.

Ein Grundofen ist immer eine individuelle Feuerstätte, die vor Ort gebaut. Somit gleicht kein Ofen dem anderen und kann nach den Bedürfnissen des Betreibers geplant werden. Für handwerklich begabte Hausbesitzer bietet der Handel Bausätze an, mit denen Grundöfen selbst zu bauen sind. Die Variationen sind sehr unterschiedlich, sodass unter verschiedenen Ausführungen gewählt werden kann. Die Unterschiede liegen hauptsächlich in der Wandstärke, wodurch eine leichte, mittelschwere oder schwere Ausführung entsteht. Letztere ist die ideale Variante, wenn der Grundofen die Wärme besonders lange halten soll.

Wird dem Wunsch des Bauherren entsprechend keine Kachelverkleidung angebracht, ist die Feuerstätte – genau genommen – kein Kachelofen mehr. Doch die Vorteile und der Nutzen sind die gleichen.

Warum ist Strahlungswärme gesund?

Die Strahlungswärme eines Grundofens empfinden die meisten Menschen als besonders angenehm. Doch was macht die Strahlungswärme des Grundofens so wertvoll?

      1. Die Strahlungswärme, die ein Grundofen ausstrahlt,besitzt die gleiche Wellen­länge wie Sonnen­strahlen und ist ebenso wohltuend, wie gesund.
      2. Sie fühlt den Raum gleichmäßig mit Wärme, ohne dass große Temperaturunterschiede zwischen Kopf- und Fußbereich zu spüren sind.
      3. Bei niedriger Raumtemperatur ist das Wohlbefinden durch Strahlungswärme wesentlich angenehmer, als bei anderen Konvektoren.

Heizt der Grundofen das ganze Haus? 

Der Grundofen ersetzt heute selten die zentrale Heizung des Hauses. Meist ergänzt er die Heizungsanlage, die mit Öl, Gas oder Pellets betrieben wird. Durch den Stand der Technik ist es heute jedoch möglich, den Ofen an die zentrale Heizungsanlage anzuschließen. Durch den Einbau eines Wärmetauschers funktioniert das einspeisen der Energie in der Heizkreislauf. Das bedeutet, dass der Grundofen für warmes Wasser ebenso sorgen kann, wie für einen warmen Fußboden. Ein Modell, das nachhaltig und kostengünstig heizt.

Einen neuen Kachelofen bauen

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Kachelofen als Raumteiler
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